Verfahren der Systemakkreditierung

 

Allgemeines

In den Kriterien für die Systemakkreditierung des Akkreditierungsrats (Drs. AR 20/2013) wird die Systemakkreditierung wie folgt beschrieben:


„Gegenstand der Systemakkreditierung ist das interne Qualitätssicherungssystem einer Hochschule im Bereich von Studium und Lehre. Die für Lehre und Studium relevanten Strukturen und Prozesse werden darauf überprüft, ob sie das Erreichen der Qualifikationsziele und die hohe Qualität der Studiengänge gewährleisten, wobei die European Standards and Guidelines for Quality Assurance in Higher Education (ESG), die Vorgaben der Kultusministerkonferenz (KMK) und die Kriterien des Akkreditierungsrates Anwendung finden.


Eine positive Systemakkreditierung bescheinigt der Hochschule, dass ihr Qualitätssicherungssystem im Bereich von Studium und Lehre geeignet ist, das Erreichen der Qualifikationsziele und die Qualitätsstandards ihrer Studiengänge zu gewährleisten. Studiengänge, die nach den Vorgaben des akkreditierten Systems eingerichtet werden oder bereits Gegenstand der internen Qualitätssicherung nach den Vorgaben des akkreditierten Systems waren, sind somit akkreditiert.“

 

Eigenverantwortliche Qualitätssicherung

Systemakkreditierte Hochschulen müssen demnach glaubhaft darlegen, dass sie ein leistungsfähiges Qualitätsmanagementsystem aufgebaut haben und Studiengänge entwickeln und anbieten, die den europäischen und nationalen Vorgaben von Kultusministerkonferenz (KMK), Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und Akkreditierungsrat (AR) genügen.

 

Durch das Siegel der Systemakkreditierung wird bescheinigt, dass die Hochschule gewährleisten kann, dass die Studiengänge, die das interne Qualitätssicherungssystem im Bereich Studium und Lehre durchlaufen haben oder werden, die definierten Qualifikationsziele und Qualitätsstandards erfüllen.

 

Um eine gleichbleibend hohe Qualität der Studiengänge gewährleisten zu können, müssen die Studienangebote in Eigenverantwortung der Hochschule im Rahmen ihres Qualitätsmanagementsystems stetig überprüft und weiterentwickelt werden.

 

Das Siegel der Systemakkreditierung ist für sechs Jahre gültig, nach drei Jahren erfolgt eine Zwischenevaluation und nach Auslaufen der Frist wird eine Re-Zertifizierung durchgeführt.