QM-System der HdM

 

Verzahnte Qualitätszyklen

Das integrierte Qualitätsmanagementsystem der Hochschule der Medien zeichnet sich durch die Verzahnung von Qualitätszyklen auf allen Ebenen ab. Rektorat und Fakultätsleitungen geben durch hochschul- bzw. fakultätsweite Richtlinien einen strategischen Rahmen vor, der von den Studiengängen konkret ausgestaltet werden muss. Innerhalb der verschiedenen Ebenen finden selbstgesteuerte Regelkreise zur kontinuierlichen Qualitätsentwicklung statt. Für die Verzahnung der Modul-, Studiengangs- und Fakultätsebenen stellen vor allem Semesterberichte und interne Audits wichtige Steuerungsinstrumente dar.

 

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Instrumente der Hochschulsteuerung und Qualitätsentwicklung

Die Entwicklung und Qualitätssicherung von Studium und Lehre wird in erster Linie von den Lehrenden selbst verantwortet. Für die Steuerung des Entwicklungsprozesses und für die Dokumentation der Ergebnisse ist der Semesterbericht eingeführt worden. Er enthält statistische Kenngrößen und Verweise auf die Ergebnisse der Qualitätssicherung. Im Laufe des Semesters sollten diese quantitativen und qualitativen Größen von den Lehrenden diskutiert und kommentiert werden. Falls Auffälligkeiten auftreten, sind gegensteuernde Maßnahmen zu konzipieren und in den Semesterbericht einzutragen. Gegen Ende des Semesters werden die Semesterberichte an die Fakultätsvorstände weitergeleitet.

 

Ein besonderes Merkmal des Qualitätsmanagementsystems sind die internen Audits. Alle fünf bis sechs Jahre werden die wesentlichen Inhalte, Prozesse und Ergebnisse eines Studiengangs durch eine Kommission im Rahmen eines intern organisierten Peer Review-Verfahrens begutachtet. Die Auflagen, Empfehlungen und Hinweise des Expertengremiums sollen dem Studiengang Hilfestellung zur weiteren Qualitätsentwicklung geben. Verantwortet werden diese Reviews von Kommissionen, die sich aus Mitgliedern des Rektorats, der Dekanate, benachbarter Studiengänge, externer Wissenschafts- und Wirtschaftsvertreter sowie Studierenden zusammensetzen.

 

Die internen Audits sind Evaluations- und Beratungsinstrumente für die Lehrenden, sie dienen der Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre. Das Monitoring der zwischen Kommission und Studiengang vereinbarten Maßnahmen geschieht im Rahmen eines mehrjährigen Follow up-Prozesses.

 

Darüber hinaus fungieren die Reviews als Foren für den regelmäßigen Austausch zwischen der Zentrale und der Dezentrale. Die Ergebnisse der Verfahren fließen in die Qualitätsregelkreise auf Fakultäts- und Hochschulebene ein. Semesterberichte und Audits können somit Einfluss auf die Gestaltung bzw. Anpassung strategischer Ziele nehmen.

 

 

Weitere Informationen:

Die HdM hat eine ausführliche Beschreibung Ihres QM-Systems unter Berücksichtigung der Kriterien für die Systemakkreditierung erstellt. Diese finden Sie zum Download in der rechten Spalte dieser Seite. 

 

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